Wo is der Sommer nur hin?

Geschrieben am 7. Oktober 2009 in Allgemein von patrick || Keine Kommentare

Junge Junge, was war das wieder für eine Saison? Schwuppdiwupp war der Sommer wieder schneller vorbei als man schauen kann. Jetzt färben sich die Blätter in alle möglichen Brauntöne und langsam aber sicher stehen die Herbststürme vor der Tür. Das wird wieder eine windige Zeit, aber selbst das schreckt die Gäste nicht ab uns hier auf der Insel Rügen zu besuchen, denn selbst diese stürmische Zeit hat ihre Vorzüge und weiß zu begeistern. Aber was den Sommer 2009 betrifft, kann man sagen, dass das Wetter wirklich alle Register gezogen hat. Fast durchgehend Sonne bei angenehmen Temperaturen. Das lockte unsere Gäste tagsüber an den Strand und abends und nachts in das Bar- und Kneipenleben im Osteebad Göhren. Ob nun von der Kurverwaltung ausgerichtete Konzerte auf der Bernsteinpromenade oder bei einem Cocktail in der Globetrotterbar bis hin zu lustigen Diskoabenden im Lotsen. Dieses Jahr war wirklich für jeden was dabei und wie schon gesagt, das Wetter war immer auf der Seite des Gastes.

Für die Gäste, die sich entschlossen haben einen aktiven Urlaub auf Rügen und in Göhren zu verbringen, gabs so viel zu erleben, dass man gar nicht alles schaffen kann. Wir von Discover Rügen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Gäste mal einen anderen Urlaub, als nur am Strand zu liegen, verbringen. Sport, Natur, Gesundheit, Ausflüge – all dies haben wir den Gästen angeboten und mit viel positiven Feedback können wir uns nun bald in die Winterpause verabschieden. Wir werden aber nicht in einen tiefen Winterschlaf verfallen, sondern wir werden daran arbeiten, den Gästen auch im nächsten Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für jedermann in jeder Altersklasse anbieten zu können. Seien Sie gespannt auf den neuen Aktivplaner der jetzt schon in der Mache ist und wieder ein Highlight für jeden Göhrenurlauber sein wird. Alles auf einen Blick, was will man mehr. Kontakten Sie uns einfach wenn Sie darüber mehr wissen wollen.

Die Insel hat den großen Ansturm der Gäste gut überstanden :-) Sicher, es gab wieder Staus wie jedes Jahr, aber es wird dran gearbeitet, versprochen. :-) Aber es ist nun wirklich gut zu merken wie es immer weniger Gäste werden. Man spürt einfach die Saison zu Ende gehen und man hat das Gefühl die Insel atmet einmal kräftig durch. Ich als Rüganer bekomme sowas mit und die Insel Rügen fühlt sich wohl, wenn sie soviele Besucher anzieht. Is ja och ein schönes Fleckchen Erde. Wer nicht hier war, hat was verpasst, auch das ist versprochen. Ich meine man kann hier wirklich alles haben. Trubel in den grossen Ostseebädern, himmlische Ruhe in den ländlichen Gegenden und das in der Hauptsaison, Natur in unmittelbarer Nähe Ihrer Ferienwohnung und Sonne, Strand und Meer. Und ja verdammt nochmal die Insel ist groß!! :-) Sehr gross sogar, 976 km/2 haben einiges zu bieten und sind nicht an einem Tag erkundet. Probieren Sie es doch mal aus :-) Ich warte auf Ihren Reisebericht. Vielleicht 2010? Ich würde mich freuen :-)

Viele Grüsse von Deutschlands grösster und selbstverständlich schönster Insel

Patrick

Viele Wildschweine im Biosphärenreservat

Geschrieben am 17. August 2009 in Allgemein von flo || Keine Kommentare

Seit Jahren ist ein deutliches Anwachsen der Schwarzwildbestände im Biosphärenreservat Südost-Rügen zu verzeichnen. Massive Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen, an Hochwasserschutzdeichen und in den Ortslagen zählen zu den negativen Begleiterscheinungen. Zudem erfordert die Vermeidung von Tierseuchen (Schweinepest) ebenfalls eine Reduzierung des Schwarzwildbestandes.

Um eine effektive Bejagung und deutliche Reduzierung des Bestandes erreichen zu können, hatte der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Rügen beantragt, in ausgewählten Schilfröhrichten des Schutzgebietes so genannte „Schussschneisen“ anzulegen. Zunächst wurde vereinbart, dass die Jäger ihre Vorstellungen über die Anlage von „Schussschneisen“ in ausgewählten Röhrichten bis Mitte August darstellen. Die Belange des Arten- und Biotopschutzes, der FFH- und SPA-Zielstellungen sollen durch die Biosphärenreservatsverwaltung abgeprüft werden. Bei positiver Entscheidung könnten noch im Spätsommer die ersten Schneisen angelegt werden.

Die Wirksamkeit der Schussschneisen soll durch ein Monitoring begleitet werden. Die Jäger liefern dazu Auflistungen zur Anzahl der erlegten Tiere an die Biosphärenreservatsverwaltung. Derzeit geht man davon aus, dass die Schussschneisen mindestens drei Jahre unterhalten werden müssen. Die Jagd an sich erfolgt zur Minimierung von Störungen in der Zeit von November bis März eines jeden Jahres.

Quelle: Amt des Biosphärenreservates Südost-Rügen

Sonne und Regen tanzen Tango

Geschrieben am 27. Juli 2009 in Allgemein von flo || Keine Kommentare

Der Beginn dieses Sommers zeigt sich mit wechselhafter Laune. Ein Tiefausläufer folgt dem nächsten. Kalt- und Warmfront wechseln sich ab oder legen sich als Okklusion über- oder untereinander, um Sonne und Schauer im dichten Rhytmus über das Mönchgut zu fegen. Doch die Temperatur der Ostsee ist angenehm warm.

Junge Robbe am Nordstrand

Geschrieben am 8. Juli 2009 in Allgemein von flo || Keine Kommentare

Letzten Freitag gingen wir im Rahmen der Veranstaltung “Wenn Steine erzählen könnten” mit unseren Urlaubsrangern auf Steinsuche am Nordstrand in Richtung Nordperd, als uns ein Ranger des Biosphärenreservates Südost-Rügen bat, halt zu machen. Eine junge Robbe lag erschöpft am Strand und brauchte Ruhe. Die Mutter des Tieres war nicht weit weg und hielt sich in der Ostsee auf. Natürlich haben wir halt gemacht, um dem müden Tier eine Pause zu gönnen und haben uns über den unerwarteten Besuch gefreut. Am nächsten Morgen waren die beiden wieder weitergezogen.

Beach Camp in neuem Glanz

Geschrieben am 12. Juni 2009 in Allgemein von flo || Keine Kommentare

Im Beach Camp ist alles bereit für die kommende Saison. In dem Zelt versammeln sich Buntstifte, Farben und Spielsachen sowie Schminke und Kopftücher für die erlebnisreichen Abenteuer, die unsere kleineren Gäste erwarten. Der Barfußtastpfad hat nun ein frisch geschältes Geländer, damit wir sicher mit verbundenen Augen ertasten können, was sich dort unter unseren Füßen befindet. Und im Forscherlabor warten die Mikroskope darauf, endlich wieder Flora und Fauna der Ostseeküste zu vergrößern und die Betrachter in Staunen zu versetzen. Einige Gäste haben auch schon die ersten Pfeile in das Gold der Zielscheibe auf der Schießanlage geschossen. Also, bis bald im Beach Camp an der Göhrener Strandpromenade.

Der Sommer klopft an die Tür

Geschrieben am 3. Juni 2009 in Allgemein von flo || Keine Kommentare

Nach einem sonnigen und warmen Frühling, umrahmt von blühenden Rapsfeldern, kommt nun langsam der Sommer an die Küste. Die Wintergäste auf unseren Bodden haben nun alle ihre Heimreise angetreten und unsere heimischen Brutvögel sind zurück und fleissig beim Nestbau. Besonders beeindruckend ist mal wieder die Flugakrobatik der Uferschwalben am Göhrener Südstrand nach ihrer Winterpause in Afrika. Auch die Fledermäuse haben ihre vor Kälte geschützten Winterquartiere verlassen und gehen wieder bei Dämmerung bei uns auf Insektenjagd. Gestern Abend konnten wir, ausgerüstet mit unserem Bat-Detektor, einige Verfolgungsaktionen hörbar machen und mit unseren Gästen die Welt der Ultraschall-Echoortung erforschen.

Forschung im Urlaub

Geschrieben am 23. April 2009 in Allgemein von flo || Keine Kommentare

 SZ Wissen, März Ausgabe (Zitat)

Eidechsen und Kröten zählen auf Rügen

Im Biosphärenreservat Südost-Rügen leben Schlingnattern, Fledermäuse, Eidechsen und seltene Kröten. Unter dem Motto „Abenteuer Naturschutz“ können Feriengäste auf Deutschlands größter Insel als „Urlaubsranger“ arbeiten.

Biologen, Geologen und Ökologen sind zusammen mit Touristen auf Naturschutzpatrouillen unterwegs. Im Auftrag des Naturschutzbunds Deutschland, des Biosphärenreservats und des Deutschen Meeresmuseums sammeln die Hobbyranger Daten über die Lebensräume der Halbinsel Mönchgut und über bedrohte Tierarten.

Worum es geht
Biologie

Was Sie lernen können
Wie Amphibien und Reptilien leben.

Was die Wissenschaft davon hat
Erfassung seltener, bedrohter Tierarten.

WertungSpaß
Wissenschaftliche Erkenntnis

TITUS ARNU

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Kegelrobbe pausiert vor dem Göhrener Nordperd

Geschrieben am 17. April 2009 in Allgemein von flo || Keine Kommentare

Ostsee Zeitung, 16. Februar 2009 (Zitat)

Die zahl der Robbensichtungen vor Rügen häuft sich. Erst am Sonntag hat einen Kegelrobbe vor dem Nordperd Station gemacht.

Göhren Eigentlich sollte Hilmar Schnick Wasservögel zählen. Das hat er auch getan. Trotzdem musste er mal den Stift aus der Hand legen und die Kamera zücken, um zu dokumentieren, was nicht jeden Tag zu dokumentieren ist. „Eine Kegelrobbe hatte vor dem Göhrener Nordperd ein Pause eingelegt“, beschrieb der Mitarbeiter des Amtes für das Biosphärenreservates Südost Rügen gestern das, was er am Sonntag erlebt und gesehen hatte.

Für Schnick ist das immer noch ein Wunder, „auch wenn sich die Beobachtungen vor der rügenschen Küste in der Vergangenheit wieder gehäuft haben“, sagt er. Und erinnert sich, dass vor etwa eineinhalb Jahren ein Seehund vor Rügen gesichtet wurde. Zudem hätten auch Badegäste darüber informiert, dass sie morgens vor Göhren gleich zwei Robben, die zusammen unterwegs waren, gesichtet haben. Und vor diesem Ostseebad scheint die Sichtungsquote relativ hoch zu sein: „Die Robben schwimmen längs der Küste und bleiben wegen der exponierten Lage des Nordperds dort erstmal hängen“, schildert Schnick die Umstände.

Die Beobachtungen würden vor allem zur jeweiligen Heringssaison gemacht. „Die aktuelle hat begonnen, und da folgen die Robben den Heringsschwärmen. Ist die Heringssaison dagegen zu Ende, sinkt die Zahl der zu beobachtenden Tiere drastisch“, sagt Schnick und verweist auf eine Untiefe im Greifswalder Bodden. „Bei einem Monitoring haben wir bis zu 15 Kegelrobben auf einmal gesichtet.“ Seit zwei Jahren sind Rügens Ranger im Robbenmonitoring im Einsatz und unterstützen damit die Bestandsuntersuchungen des Meeresmuseums Stralsund, des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie sowie des Bundesamtes für Naturschutz auf der Insel Vilm.

An Deutschlands Küsten sind die bis zu drei Meter langen und 320 Kilogramm schweren Kegelrobben relativ selten. Das war nicht immer so: Im Mittelalter lebten im Wattenmeer mindestens ebenso viele Kegelrobben wie Seehunde. Als angebliche Konkurrenten der Fischer wurden sie im Laufe der Jahrhunderte jedoch nahezu ausgerottet. Ihren deutschen Namen hat die Kegelrobbe wegen ihrer Kopfform erhalten. In England nennt man sie auch „horsehead“ (Pferdekopf); in den meisten Ländern wird sie jedoch schlicht „Graue Robbe“ genannt. Auf ihrem Speiseplan stehen neben Lachsen, Dorschen, Heringen auch Makrelen und Schollen.
CHRIS-MARCO HEROLD

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Die Sonne ist zurück

Geschrieben am 24. September 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

Heute ist der Altweibersommer gekommen. Nicht das sich hier vermehrt alte Frauen am Strand liegen und mit Eis kleckern. Nein, vielmehr sind nach zwei Wochen Regen und kühlen Temperaturen endlich wieder Sonnenstrahlen zu erblicken und man merkt, dass ein Pulli wieder ausreichend Wärme spendet.

Altweibersommer das ist der Begriff für eine gleichmäßige (warme) Witterung im September. Der Begriff stammt von den kleinen Baldachinspinnen, die im Herbst mit ihren Spinnfäden durch die Luft segeln und später ihre Netze weben (Altdeutsch “weiben”).

November im September – I remember

Geschrieben am 18. September 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

Plop, plop, plop – „Wer klopft da an meine Scheibe“. Hämisch laufen die Regentropfen an meiner Scheibe herab und erinnern mich an die heutige Mönchgutrunde. Also raus und mal gucken ob überhaupt jemand kommt. Während ich, von den Regentropfen gepeinigt, so in Gedanken vor der Kurverwaltung stehe, merke ich nicht, wie sich der Platz um mich herum füllt. Immer mehr Leute scheint der Regen nicht zu stören, so dass wir die Novembertour bei 14° C waghalsig beginnen.

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