Geschrieben am 18. August 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare
Am Donnerstag war es wieder soweit. Neugierig, ungeduldig und etwas nervös versammeln sich einige Gäste im Beach Camp zur Rangerpatrouille. Heute kommt der NDR zu besuch, um einen Programmpunkt von unseren UrlaubsRangern zu filmen. Wie drei Tage altes Kaugummi ziehen sich die Minuten dahin, bis der NDR mit Ina Müller als Moderatorin da ist.
Nach einer kurzen Begrüßung wird Jens schon mit einem kleinen Mikrophon und Sender verkabelt. Der kleine Spion wird uns die ganze Tour begleiten. Bald sind wir am wilden Teil des Ostseestrandes, wo Bäume und Steine sich dekorativ in Szene setzen. Mit einigen kleinen Aufgaben werden die Sinne der Teilnehmer geschult, um sie für die folgenden Aufgaben vorzubereiten.
Vom Strand aus kämpfen wir uns durch den Nordperdwald um schließlich, wie die Indianer uns an das erste Schlangebrett anzupirschen. Ein junger UrlaubsRanger ist mit Jens ganz vorne dabei. Nachdem sicher ist, dass keine Reptilien auf dem Brett liegen wird vorsichtig mit einem Stock das Brett angehoben. Medusenhaft vermehren sich die Köpfe um das Schlangenbrett. Als auch unter dem Brett nichts zu sehen ist, melden sich Zweifler. Doch schon beim nächsten Brett haben wir Glück. “Eine Schlange”, quietscht ein junges Mädchen. Die Spannung wird greifbar. -”Das ist eine Blindschleiche” beruhigt Jens die Gruppe. “Aber eine sehr schöne und große”, muss er anerkennend beisteuern. Auch das Kamerateam ist nun daran interessiert das Tier mit dem Objektiv einzufangen. - Die Zweifler verstummen.
Von hier aus geht es noch einmal kurz zum wilden Südstrand, wo wir über Bäume und Steine klettern müssen, um im Hinblick auf Wasservögel und Steilküstenbewohner unsere Patrouille zu beenden. Am Ende sind sich der NDR und Gäste einig - ” Das war eine gelungene und spannende Veranstaltung”.
- Die Ausstrahlung erfolgt ab Oktober in der NDR Sendereihe “Inas Norden”.

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Geschrieben am 12. August 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare
Der Termin mit dem NDR Fernsehen (siehe Artikel - Wal an Göhrens Nordstrand entdeckt) ist auf Ende der Woche verschoben worden. Den genauen Termin werden wir durch Aushänge in den Informationskästen der Kurverwaltung kundgeben.
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Geschrieben am 8. August 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare
Das Walfieber ist scheinbar auf Rügen ausgebrochen. Nun behaupten einige Urlauber schon einen gestrandeten Wal an Göhrens Nordstrand entdeckt zu haben. Schwarze Vögel haben sich gesellig auf dem toten Wal eingefunden, um sich an ihm zu laben. Es wird nicht lange dauern bis die Sommerzeitungsenten davon berichten.
Ob dies alles wahr ist werden die UrlaubsRanger am Dienstag zusammen mit Gästen und dem NDR Fernsehen herausfinden. Dann werden sie nämlich die Unterwasserwelt am Buskam erforschen.
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Geschrieben am 5. August 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare
Artikel der Ostsee Zeitung Dienstag, 5.8.2008
Hundert Schaulustige beobachteten das gewaltige Tier vor der Ostseeküste bei Lohme. Gestern gelang einem Fischer eine Videoaufnahme des seltenen Tieres.
Von Axel Meyer
Der Buckelwal ist wieder vor Rügen aufgetaucht – und entwickelt sich zur Attraktion. Nach Aussagen von Fischern zog das Tier gestern in der Tromper Wiek bei Glowe seine Bahnen. Bereits am Sonntagabend konnten hunderte Schaulustige den verirrten Meeressäuger vor der Ostseeküste bei Lohme im Nordosten der Insel gut eineinhalb Stunden lang beobachten. Zum ersten Mal war der auf rund zwölf Meter Länge geschätzte Buckelwal am 25. Juli vor Kap Arkona gesichtet worden. (…)
Nach einer Stippvisite in polnischen Gewässern in den vergangenen Tagen kehrt es jetzt wieder an die Küste Mecklenburg – Vorpommerns zurück. Diese Schwimmrichtung lasse hoffen, dass der Wal allmählich wieder auf dem Rückweg in den Atlantik sei, sagt Katharina Krüger. Neben dem Nahrungsmangel drohen in hiesigen Gewässern Gefahren durch Stellnetze, in denen der Wal sich verfangen und ersticken kann. Auch die geringe Wassertiefe stellt ein Problem dar. Bei Strandung im flachen Wasser könnte das Tier laut Benke einen Kreislaufzusammenbruch erleiden. Rettungsversuche durch den Menschen hätten keine Aussicht auf Erfolg. „Das Beste ist ihn in Ruhe zu lassen“, betont der Walforscher. Am Sonntag hatten sich zahlreiche Schaulustige auch per Boot von Lohme aus auf die Suche nach dem Buckelwal gemacht: Walfieber in Mecklenburg-Vorpommern! Dem Glower Fischer Normen Peters gelang es gestern gegen 7:30 Uhr sogar, das gewaltige Tier von seinem Kutter „Helene P“ aus zu filmen. Experten vermuten, dass vor allem das reiche Fischvorkommen (Hering, Dorsche) den Meeressäuger in die Tromper Wiek lockt.
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Geschrieben am 5. August 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare
Artikel der Rheinischen Post Donnerstag, 31.7.2008
Zum ersten Mal seit 30 Jahren wurde vor der Küste Rügens ein Buckelwahl gesichtet. Walforscher fürchten, dass sich das Tier auf dem Weg vom Äquator Richtung Arktis in die Ostsee verirrt hat.
Von Andreas Frost
Eigentlich wollten die Ornithologen Andreas Nick und Christoph Bock Vögel beobachten – als sie von ihrem kleinen Boot aus ungewöhnliche Fontänen sahen. Dann aber verfolgten sie am vergangenen Freitag eine Stunde lang mit ihrem Fotoapparat eine „Sensation“, wie es der Walforscher Andreas Benke vom Stralsunder Meeresmuseum gestern bezeichnete. Zum ersten Mal seit 30 Jahren wurde vor Rügens Nordküste und damit in deutschen Ostsee-Gewässern ein Buckelwahl beobachtet. Auf zwölf Meter Länge schätzt Benke den seltenen Gast, der immer wieder nahe der Schifffahrtsroute aus der Gischt sprang. Ähnliches verzeichnet die Forscherchronik nur für 1978 und für 1851. Hinzu kommt noch der Fund eines zwei Tonnen schweren toten Buckelwalbabys in der Lübecker Bucht vor fünf Jahren. Die Freude über den verirrten Buckelwal in der Ostsee ist bei den Wahlforschern allerdings begrenzt. Das wahrscheinlich noch nicht voll ausgewachsene Tier muss dringend den Weg zurück in den Atlantik finden. In der Ostsee gibt es nicht genug Nahrung, um ihn satt zu machen. „Er wird bereits hungrig sein“, vermutet Benkes Kollegin Anja Gallus. Sie glaubt, dass der Wal auf dem Weg aus dem warmen Wasser am Äquator auf dem Weg zur Arktis war, und sich am Kattegat in die Ostsee verirrt hat. In den arktischen Gewässern fressen sich die Buckelwale den nordischen Sommer lang über drei Monate satt. Bis zu zwei Tonnen Krill und Fisch vertilgen sie dann täglich, bevor sie zurück in den Süden schwimmen, wo sie neun Monate kalben und neue Wale zeugen. Die Sensation ist auch deshalb relativ, da vielleicht vor zwei Jahren ein anderer Buckelwal durch den deutschen Teil der Ostsee schwamm – ohne sich blicken zu lassen. Vor der polnischen Küste aber wurde er gesehen. Gallus glaubt nicht, dass dieser Wal zwei Jahre lang in der Ostsee überlebt hat. Aber nur ein Vergleich der „Fluke“ genannten Schwanzflosse oder der „Finne“ auf dem Rücken könnte Gewissheit bringen, dass der Buckelwahl vor Rügen nicht mit dem von 2006 identisch ist.
Wer den Wal noch sehen will, muss auf einem Boot hinaus fahren. Als Alternative empfiehlt die Walforscherin einen Ausflug ins Stralsunder Ozeaneum, wo lebensgroße Buckelwal-Modelle hängen. Während Buckelwale nur seltene Irrgäste sind, bevölkern noch rund 600 Schweinswale die Ostsee. Doch auch ihr Bestand ist gefährdet.
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