How to make eine Internetseite very well?

Geschrieben am 30. April 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

– Die Probleme eines Internet Rookies

gerade bin ich auf der Jagd nach Backlinks. Als Jäger schlage ich mich durch den Datenjungle, tauche ein ins Wörtermeer und surfe auf den Wellen des www dabei immer auf der Hut vor blau angeschwollenen Spam-Würmern. Da, - plötzlich springt ein seltener Blogger vor mir aus dem Verbindungsdickicht. Er fordert einen Externen Link um jeden Preis. Leider kann ich keinen externen Link auf unserer Seite finden und den Code kopieren. Bei www.UrlaubsRanger.de finde ich einen zum Biosphärenreservat aber mir fehlen die Zugangsdaten dort hin, um ihn zu kopieren.

Bitte wirf mir Daten zu, damit ich mich aus diesem Sumpf befreien kann, oder mach es wie die Affen im Zoo und schmeiß mir (einen) Code zu.

OJ da Rookie

Traum oder Realität – Ein Wald voller Perlen

Geschrieben am 17. April 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

Perlen gibt es viele, einige liegen im Sommer am Strand, andere findet man in Muscheln, manch eine trägt sie am Hals und manch ein Typ behauptet er hätte eine zu Hause.
Neulich war ich im Göhrener Busch. Ungewöhnlich für diese kühle Zeit nickten hier dem aufmerksamen Betrachter direkt ein paar Perlen zu. Überall konnte man sie entdecken. Für die Jahreszeit haben sie sich richtig hübsch gemacht und setzen sich mit ihrem frischen Grün deutlich von den ganzen anderen Frühjahrsschönheiten ab. Wer mehr entdecken will sollte mal mit uns auf Tour gehen.

OJ & Pearls

Erdrutsch am Litorina-Kliff - Göhrener Nordhang

Geschrieben am 15. April 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

Bedingt durch die feuchten Wetterlagen kommt es an den Steilküsten von Rügen immer wieder zu Rutschungen. Was bei Jasmund die Kreide ist, sind im Süden von Rügen die Moränen aus Sand und Mergel. Ende der vergangenen Woche hat es auch den Steilhang am Göhrener Nordhang getroffen. Östlich der Waldstraße ist am alten Litorina Kliff auf einer Fläche von etwa 10 x 10 Metern der Oberboden mit Teilen des Unterbodens in einer Mächtigkeit von etwa 30 – 50 cm auf die alte Bahnhofstraße abgerutscht.
Grund dafür sind unter anderem die hohen Niederschläge in den vergangenen Tagen. Ist der Oberboden mit Wasser gesättigt und kann dieses oft bedingt durch einen Sprung des kf-Wertes* nicht schnell genug in tiefere Horizonte abfließen bildet sich ein Wasserstau, der wie eine Wasserrutsche die obere Schicht abrutschen lässt.
Da weitere Rutschungen nicht ausgeschlossen sind, ist größte Vorsicht geboten! Anfang dieser Woche wird ein Experte** den Hang untersuchen und Vorschläge für das weitere Vorgehen einreichen.
Bei der zukünftigen Gestaltung der Fläche sollten neben ästhetischen Aspekten auch Aspekte der Ingenieurbiologie unter Beachtung der hpnV*** mit einfließen.

* Durchlässigkeitsbeiwert des Bodens, kennzeichnet den Einfluss der Bodeneigenschaften auf die Wasserdurchlässigkeit gemessen in cm/Tag (Mückenhausen).
** Ein Experte ist ein Mann, der nachher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat (Churchill).
*** heutige potentiell natürliche Vegetation - Pflanzengesellschaft, deren Ansprüche an ihren Lebensraum mit den angetroffenen Standortfaktoren eines Gebietes die größtmögliche Übereinstimmung aufweist (Ellenberg).

Jens Otto

Rasenden Roland oder Fichtelbergbahn?

Geschrieben am 11. April 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

In den letzten Wochen seit der wieder Inbetriebnahme der Schmalspurbahngleise zwischen Binz und Göhren sind viele Gäste verunsichert. Manch einer der passierenden Autofahrer tippt sogleich nervös auf seinem Navigationsgerät herum, nachdem er den Schriftzug des vorbeieilenden Zuges gesehen hat. Fichtelbergbahn steht darauf mit großen Lettern geschrieben. Sollte man vielleicht doch einen falschen Abzweig auf dem Weg nach Norden genommen haben?
Die Verwirrung ist den meisten Gästen anzusehen.

Hintergrund:
Die Pressnitztalbahn hat im Februar vom Land den Zuschlag für den Betrieb erhalten. Da der vorherige Betreiber über die Trassenrechte und das Fuhrparkvermögen des Rasenden Rolandes verfügt, die komplette Betriebsübernahme seinem Nachfolger jedoch verweigert, war der Betrieb der Bahn in den Anfängen mit diversen Problemen behaftet. Aus diesem Grund hat die Pressnitztahlbahn als Betreiber Dampflok und Waggons vom Fichtelberg nach Rügen transportieren lassen, um einen Betrieb der Bahnstrecke zu ermöglichen.

Jens Otto

Die Amphibien-Laichzeit ist im Gange

Geschrieben am 8. April 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

Neben bunten Frühjahrswäldern und wildem Vogelstimmengezwitscher gehören an vielen Straßen mittlerweile auch die Krötenzäune zum typischen Frühjahrsbild.
Bei meiner letzten Nachtwanderung in der Nähe von Göhren konnte ich schon einige Springfrösche an einem Löschteich hören. Am anderen Tag waren an einigen Stellen ihre kleinen Laichballen zu finden. Sehen konnte ich aber keines der Tiere.
Ganz anders erging es mir in den warmen Tagen nach dem kurzen Wintereinbruch über Ostern. Hier konnte ich an einem Gewässer gleich mehrere interessante Amphibien sehen.
Gleich am Anfang empfing mich ein blauer Moorfrosch. Zur Balz sind einige der sonst braunen Frösche blau gefärbt, um den Weibchen zu imponieren. Auch seine dunklen Brunftschwielen an den vorderen Zehen waren deutlich zu erkennen. Diese Braucht er, um das Weibchen sicher zu “umarmen”. Direkt neben ihm bewegte sich ein bläulich schwarzer „Ast“ langsam im Wasser. Beim genaueren hinsehen hatte der „Ast“ allerdings vier Beine an denen kleine fingerähnliche Zehen saßen. Vorsichtig griffen diese nach kleinen Blättern und Halmen, um sich im dichten Gewirr fortzubewegen. Es war ein recht großer Kammmolch. Etwa 16 cm war dieses Weibchen vor mir groß. Der Kammmolch ist sehr selten und erfährt als FFH-Art europäischen Schutz.
Zu guter letzt entdeckte ich noch ein kleines lebendes braunes „Blatt“ zwischen dem übrigen Falllaub. Beim zweiten Hinsehen erkenne ich einen Springfrosch und er war nicht allein. Noch drei weitere konnte ich entdecken. Ihr großes Trommelfell dicht neben dem Auge, der große Fersenhöcker, die langen Beine und das spitze Maul sind in der Kombination sichere Bestimmungsmerkmale.

Jens Otto

Moorfrosch Männchen

Wanderung nach Middelhagen

Geschrieben am 7. April 2008 in Allgemein von otto || 1 Kommentar

An der Kurverwaltung sehe ich schon einige vertraute Gesichter. Viele der Gäste, die bei der letzten Veranstaltung mit mir das Göhrener Nordperd erkundet haben, sind auch heute wieder dabei. Auch wenn es nicht immer ausgesprochen wird, so sind solche Geschehnisse doch immer schöne Komplimente.
Heute wird die Tour einwenig länger sein. Auf kleinen verwunschenen Pfaden möchte ich mich dem Herzogsgrab (Großsteingrab) nähern und später Middelhagen und das Schulmuseum erreichen. Je nach dem wie schnell die Gruppe ist, hänge ich noch eine Schleife dran. Soweit die Planung….
Nach der Vorstellung des Hünengrabs und der Beantwortung vieler interessierter Fragen entscheide ich mich schon für die erste Schleife. Weiter geht es auf kleinen Pfaden Richtung Having und von dort nach Mariendorf. Knurrende Bäuche drängen zur Einkehr als wir Middelhagen erreichen. Bei dieser Gelegenheit kann gut mit allen Teilnehmern über die unterschiedlichsten Themen geredet werden. Ich merke, dass besonders die verstecken Wege und Pfade den Gästen sehr gefallen.

Gut gesättigt inspizieren wir Kirche und Schulmuseum ehe wir uns auf den Heimweg nach Göhren machen.

 Jens Otto

Frühjahrswanderung im Nordperdwald

Geschrieben am 2. April 2008 in Allgemein von otto || Keine Kommentare

Endlich ist der Winter vorbei. Mitte März war es nun so weit, die erste Wanderung des Discover Rügen Angebots stand an. Nach so langer Zeit des Winterschlafs habe ich mich richtig darauf gefreut, mit Gästen durch die Wälder zu streifen und das in der zurückliegenden Zeit vor dem Computer verkümmerte Sprachzentrum zu reaktivieren.
An der Kurverwaltung haben sich schon einige Gäste zusammengefunden, um heute mit mir das Göhrener Nordperd zu entdecken. Nach kurzer Vorstellung geht es auch schon in den Nordperdwald. Schon nach den ersten Kurven staunen die Gäste über die verschiedenen wilden Kräuter. Wenige kleine grüne Blätter werden neugierig unter der Nase zwischen den Händen zerrieben. Lauch und Knoblauchrauke sind hier überall zu finden und lassen sich leicht am Geruch erkennen.
„Die sehen ja aus wie Orchideen“ höre ich eine Dame sagen, als ich den Gästen den Lerchensporn zeige. Die Tatsache, dass die Samenverbreitung durch Ameisen erfolgt, zaubert erstaunte Mienen in ihre Gesichter. Am Kliffrand taucht unweigerlich die Frage nach dem großen Stein im Wasser auf. Von einem guten Aussichtspunkt verfolgen die Gäste interessiert die Herkunft des Steines und gespannt die Sagen über Hexen, Meerjungfrauen und Hochzeitstänze, die sich um diesen Stein ranken.

Immer wieder gibt es beeindruckende Aussichten und spannendes zu berichten. So verfliegt die Zeit und ehe man sich versieht liegt die Kurverwaltung vor uns.

Jens Otto

Buschwindröschen und Leberblümchen   Buschwindröschen im Buchenwald  Kirche Göhren

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